Für wen · Fettleber, Blutzucker, Cholesterin

Der Befund ist da. Was du essen solltest, weißt du wahrscheinlich schon.

Bei einer Fettleber, bei erhöhtem Blutzucker und bei zu hohem Cholesterin gehört die Ernährung zur Behandlung. Und bei allen dreien gibt es das Merkblatt: mehr Gemüse und Ballaststoffe, weniger Zucker und Wurst. Zu wissen, was auf den Teller gehört, ist die erste von drei Ursachen, an denen eine Umstellung hängt. Viele haben sie längst erledigt.

Die zweite Ursache ist das Essen, das mit Hunger nichts zu tun hat: abends vor dem Fernseher, nach einem schlechten Tag, aus Gewohnheit. Die dritte ist ein Alltag, in dem das Neue nicht vorgesehen ist: keine Zeit, nichts im Haus, abends zu müde zum Kochen.

An diesen beiden scheitert es oft, und für sie gibt es kein Merkblatt. Ob du dazu ein Medikament nimmst oder nicht, ändert daran nichts.

Du willst nur kurz etwas fragen? Schreib mir auf WhatsApp, da antworte ich selbst.

Schale Haferbrei mit Beeren und Haferflocken auf einem Holztisch

Kennst du einen dieser Sätze?

  • „Ich esse seit zwei Jahren Low Carb. Mein Wert ist trotzdem gestiegen.“
  • „Die Werte sind endlich gut. Aber mein Essen schmeckt mir nicht mehr.“
  • „Chia, Leinsamen, Haferkleie. Am Cholesterin hat sich nichts bewegt.“
  • „Ich weiß eigentlich genau, was ich essen sollte. Ich mach’s nur nicht.“

Solche Sätze fallen immer wieder. Die Antwort darauf ist meistens noch ein Tipp: noch ein Lebensmittel, noch eine Regel, noch strenger. Damit kommt selten jemand weiter. Genau da fange ich an.

Schale mit Popcorn und Fernbedienungen auf einem Sofa

Hinter einer Umstellung stecken drei Dinge. Das Merkblatt erreicht eines davon.

Wer mit einem Befund nach Hause geht, weiß meistens ziemlich genau, was sich ändern sollte. Die Leitlinie zur Fettleber hält dazu etwas Nüchternes fest: Von den Betroffenen mit Übergewicht befassen sich nur etwa 10 % aktiv mit einer Änderung ihres Lebensstils.1 Am fehlenden Wissen liegt das meistens nicht.

Eine von drei Ursachen ist abgedeckt.

  • ✓ Ursache 1 · deckt das Merkblatt ab

    Wissen, was auf den Teller gehört

    Mehr Gemüse und Ballaststoffe, weniger Zucker und Wurst. Das bekommst du von deiner Ärztin, von der Krankenkasse oder aus dem Fernsehen, und es stimmt ja auch.

  • ○ Ursache 2 · bleibt offen

    Essen, das nichts mit Hunger zu tun hat

    Die Schokolade nach einem schweren Tag, das Bier am Abend, die Chips beim Film. Das steht auf keinem Merkblatt und entscheidet trotzdem mit, was deine Werte machen.

  • ○ Ursache 3 · bleibt offen

    Ein Alltag, in dem es nicht vorgesehen ist

    Kantine, Geburtstage, Essen unterwegs, abends zu müde zum Kochen. Solange die Woche so bleibt, wie sie ist, gewinnt sie gegen jeden guten Vorsatz.

Eins von drei ist ein guter Anfang. Solange die anderen beiden bleiben, wie sie sind, bleibt es beim Vorsatz. Für sie gibt es kein Merkblatt, und genau dort setze ich an: beim Essen und bei dem, was im Kopf passiert.

„Was du essen solltest, steht auf dem Merkblatt. Wie das in deine Woche passt, steht nirgends.“

Frisch diagnostiziert oder schon lange dabei: zwei ganz verschiedene Baustellen

📋

Der Befund ist frisch

  • Wo anfangen, ohne alles auf einmal umzuwerfen
  • Was vom Merkblatt bei dir überhaupt passt
  • Essen, das satt macht und schmeckt
  • Die ersten Wochen, bis sich das Neue eingespielt hat

🌱

„Ich mach das längst, und es hält nicht“

  • Du hältst dich an alles, und an den Werten bewegt sich wenig
  • Es wirkt, aber so willst du nicht dauerhaft essen
  • Der Rückfall nach Monaten, in denen es gut lief
  • Eine Ernährung, die du in zehn Jahren noch essen willst

Für die erste Lage gibt es Broschüren, Kurse und Kochsendungen. Für die zweite kaum etwas. Wer dort nachfragt, bekommt meistens denselben Rat ein zweites Mal, nur strenger.

Woran wir konkret arbeiten

  • 1

    Genau da, wo es bisher gestockt hat

    Die meisten haben schon einmal angefangen. Irgendwo ist es dann hängen geblieben: am Abend, am Wochenende, nach einem stressigen Tag oder schon beim ersten Schritt. Genau diese Stelle schauen wir uns an. Ich bin neben der Ernährung auch als Mental Health Coach ausgebildet, deshalb gehört der Kopf bei mir fest dazu: Gewohnheiten, Essen aus Stress oder Frust und die Frage, warum der Vorsatz an genau diesem Punkt kippt. Manchmal wird das Essen nach einem Befund sogar mehr, weil die Sorge dazukommt.

  • 2

    Eine Baustelle statt zwanzig

    Wer mit einem Befund nach Hause geht, will oft alles auf einmal ändern. Das hält selten länger als ein paar Wochen. Wir suchen die eine Stelle, an der bei dir am meisten hängt, und fangen dort an.

  • 3

    Essen, das du auch in einem Jahr noch essen willst

    Strenge Regeln funktionieren eine Weile. Dann kommt der Punkt, an dem man so nicht mehr leben will, und danach ist oft alles wieder wie vorher. Deshalb gehört von Anfang an dazu, dass es dir schmeckt.

  • 4

    Pflanzliches als Werkzeug, mit der richtigen Menge

    Hülsenfrüchte, Hafer, Nüsse und Vollkorn tauchen in den Empfehlungen zu allen drei Befunden immer wieder auf. Entscheidend ist dabei oft die Menge. Ein Beispiel: In der EU ist anerkannt, dass 3 g Hafer-Beta-Glucan am Tag den Cholesterinspiegel senken.2 Das steckt, je nach Produkt, in etwa 70 g Haferflocken. Ein Löffel im Joghurt ist gesund, reicht dafür aber nicht.

Wo meine Arbeit aufhört

Ich sage das lieber zu früh als zu spät: Ich bin kein Arzt, und ich tue auch nicht so.

Das gehört in ärztliche oder therapeutische Hände

  • Was dein Befund bedeutet und welche Werte bei dir das Ziel sind
  • Kontrollen, Ultraschall, Blutwerte
  • Jedes Medikament: ob du eines brauchst, welches, und ob du es weiter nimmst
  • Ob hinter den Werten noch etwas anderes steckt, zum Beispiel eine erbliche Veranlagung
  • Seelische Erkrankungen wie eine Depression oder Essstörung: dafür ist eine Psychotherapie da

Das ist mein Feld

  • Was auf den Teller kommt, und in welcher Menge
  • Wie du anfängst, ohne alles umzuwerfen
  • Gewohnheiten, Stress-Essen und der Schritt im Kopf
  • Die Stellen, an denen es bisher gekippt ist
  • Ein Alltag, in dem das Neue Platz hat

Eine Frage kommt oft, deshalb gleich hier: Wenn du hoffst, mit Ernährung ein Medikament zu ersetzen, besprich das mit deiner Ärztin. Ich begleite dich beim Essen, egal wie diese Entscheidung ausfällt.

Beides zusammen ergibt ein Bild. Die Ernährungsseite ist die, bei der dich gerade wahrscheinlich niemand begleitet.

Wenn dich das anspricht, reden wir darüber. Das Kennenlernen ist kostenlos und verpflichtet dich zu nichts.

Marc Wesel, Ernährungscoach

Wer das hier macht

Mit Anfang 30 hatte ich ein Blutbild auf dem Tisch, mit dem ich nicht gerechnet hatte: deutlich erhöhte Cholesterinwerte.

Ich habe meine Ernährung umgestellt und vegetarisch gegessen. Was mich überrascht hat: Die Umsetzung war einfacher als gedacht. Schwer war der Schritt davor, im Kopf.

Das war meine Lage, mit meinem Arzt. Ob Ernährung bei dir reicht, kann nur deine Ärztin beurteilen.

Aus dem, was damals geholfen hat, ist über die Jahre eine Ausbildung geworden: erst die Zertifizierung als Ernährungsberater für vegetarische und vegane Kostformen, dann für Sportler, dann die Weiterbildung zum Mental Health Coach.

  • SGD-zertifiziert
  • Ernährung & Mindset
  • Ernährung, nicht Medizin

Wie eine Begleitung abläuft

  • 1

    Ein kostenloses Kennenlernen

    Du erzählst, wo du stehst. Ich sage dir ehrlich, ob und wie ich helfen kann, und wenn nicht, sage ich das auch. Danach entscheidest du in Ruhe.

  • 2

    Wir suchen die eine Baustelle

    Nicht alles auf einmal. Zuerst finden wir heraus, woran es bei dir tatsächlich hängt und wo es bisher gekippt ist. Meistens ist das etwas anderes als vermutet.

  • 3

    Über einige Wochen alltagstauglich machen

    Wir bauen so lange um, bis es in deine Woche passt und ohne mich weiterläuft. Dafür begleite ich dich über einige Wochen, 1:1 und online.

Was eine Begleitung kostet, steht offen auf der Angebotsseite.

Passt das zu dir?

Ja, wenn du …

  • einen Befund bekommen hast (Fettleber, erhöhter Blutzucker oder Cholesterin) und etwas ändern willst
  • eigentlich weißt, was du essen solltest, und es trotzdem nicht hält
  • schon lange umgestellt hast und so nicht weiter essen willst
  • offen dafür bist, dass auch Pflanzliches auf dem Teller landet
  • dir jemanden an der Seite wünschst statt noch einer Liste

Nein, wenn du …

  • jemanden suchst, der deine Werte deutet oder bei Medikamenten mitredet (dafür ist deine Ärztin da)
  • einen fertigen Ernährungsplan willst, den du nur abarbeitest
  • einen Zuschuss der Krankenkasse brauchst (siehe Fragen)
  • ein Gruppenprogramm suchst, ich arbeite nur 1:1

Häufige Fragen

Die Leitlinie der Fachgesellschaft zur Fettleber (Fachbegriff heute: MASLD) beschreibt es so: Wenn Menschen mit Übergewicht und Fettleber abnehmen, geht die Verfettung der Leber mit zurück, und zwar umso mehr, je mehr Gewicht sie verlieren. Für die entzündliche Form (NASH) zeigen Auswertungen, dass sich Entzündung und Vernarbung ab einer Abnahme von mindestens 10 % des Körpergewichts zurückbildeten.1 Was das für deinen Befund bedeutet und wie er kontrolliert wird, klärt deine Ärztin. Ich kümmere mich darum, dass die Umstellung lange genug hält, um wirken zu können. Häufig ist das Thema übrigens: Die Leitlinie schätzt, dass etwa 23 % der Erwachsenen in Deutschland eine Fettleber haben.1

Das lässt sich für den Einzelfall vorher nicht sagen, und ob sich deine Werte normalisieren, klärt die Kontrolle bei deiner Ärztin. Was man weiß: In zwei großen Studien aus Finnland und den USA mit Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko senkte ein strukturiertes Programm für Ernährung und Bewegung das Risiko, in den folgenden Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, gegenüber der Vergleichsgruppe jeweils um 58 %.3 In der finnischen Studie gehörte eine persönliche Beratung fest dazu.

Das entscheidest du mit deiner Ärztin, nicht mit mir. Ob ein Medikament nötig ist, hängt vom gesamten Risiko ab: Alter, Blutdruck, Vorerkrankungen, Familie. Der Cholesterinwert ist nur ein Teil davon. Was ich sagen kann: Die Ernährung wirkt in jedem Fall mit, mit Medikament und ohne. Daran arbeiten wir.

Dafür gibt es zwei ganz verschiedene Gründe. Manchmal ist es Veranlagung: Bei manchen Menschen sind Cholesterin oder Leberfett stark erblich mitbestimmt. Ernährung bleibt dann wichtig, reicht allein aber oft nicht, und das kann nur deine Ärztin klären. Oft liegt es aber an Menge und Verteilung. Zwei Löffel Haferflocken am Morgen sind gesund, aber weit weg von der Menge, für die eine Wirkung belegt ist. Genau das schauen wir uns an.

Nein, meine Begleitung ist keine Kassenleistung. Für einen Zuschuss zu einer Ernährungstherapie verlangen die Krankenkassen bestimmte anerkannte Abschlüsse, etwa in Diätassistenz oder Ernährungswissenschaft, und die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Kasse. Meine Qualifikationen sind Zertifikate und erfüllen das nicht. Wenn dir ein Zuschuss wichtig ist, frag direkt bei deiner Kasse nach, das ist ein guter Weg. Bei mir liegt der Schwerpunkt auf den Stellen, an denen es bisher gestockt hat, und da gehört der Kopf fest dazu.

Nein. Ich esse selbst pflanzlich, das ist meine Sache und keine Vorgabe für dich. Hülsenfrüchte, Hafer und Nüsse tauchen in den Empfehlungen zu allen drei Befunden auf, deshalb kommen sie bei uns oft vor. Was sonst auf deinem Teller liegt, entscheidest du.

Ja. Über das Medikament entscheidet deine Ärztin. Die Spritze setzt beim Appetit an, die zweite und dritte Ursache bleiben. Was dabei zusätzlich wichtig wird, steht auf der Seite Abnehmspritze und Ernährung.

Mit einem kostenlosen Kennenlernen, für das du nichts vorbereiten musst. Befunde brauchst du nicht mitzubringen, ich deute sie ohnehin nicht. Was eine Begleitung danach kostet, steht auf der Angebotsseite.

Ein Gespräch reicht für den Anfang

Du musst nichts vorbereiten und keine Befunde mitbringen. Du erzählst, wo du gerade stehst, und danach weißt du, ob das hier für dich passt.

  • Kostenlos, ohne Haken
  • Kein Verkaufsgespräch
  • Du entscheidest danach in Ruhe
Eine Person geht einen herbstlichen Weg entlang

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Aktualisierte S2k-Leitlinie Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung, Version 2.0, April 2022, AWMF-Register 021-025, Kapitel Epidemiologie und Therapie. register.awmf.org (PDF)
  2. Verordnung (EU) Nr. 1160/2011 der Kommission, zugelassene gesundheitsbezogene Angabe zu Hafer-Beta-Glucan (Bedingung: 3 g pro Tag). eur-lex.europa.eu. Beta-Glucan-Gehalt von Hafer rund 4,5 %: Ernährungs Umschau 4/2012 (PDF)
  3. Tuomilehto J et al. Prevention of type 2 diabetes mellitus by changes in lifestyle among subjects with impaired glucose tolerance. N Engl J Med 2001;344:1343–50. PubMed · Diabetes Prevention Program Research Group. Reduction in the incidence of type 2 diabetes with lifestyle intervention or metformin. N Engl J Med 2002;346:393–403. PubMed
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