Für wen · Abnehmspritze und GLP-1

Irgendwann ist die Spritze weg. Und dann?

Die Spritze regelt deinen Appetit. Das ist die erste von drei Ursachen, warum Essen aus dem Ruder läuft — und die einzige, bei der ein Medikament ansetzen kann.

Die zweite Ursache ist das Essen, das mit Hunger nichts zu tun hat: abends vor dem Fernseher, nach einem schlechten Tag, aus Gewohnheit. Die dritte ist ein Alltag, in dem gesundes Essen gar nicht vorgesehen ist — keine Zeit, nichts im Haus, abends zu müde zum Kochen.

Diese beiden bleiben genauso, wie sie sind — auch wenn die Dosis irgendwann sinkt. Ob du dir das Medikament spritzt oder es als Tablette nimmst, ändert daran nichts.

Du willst nur kurz etwas fragen? Schreib mir auf WhatsApp — da antworte ich selbst.

Kennst du einen dieser Sätze?

  • „Ich esse ausgewogen und finde die Stellschraube trotzdem nicht.“
  • „Ab Tag vier kommt der Süßhunger zurück — und die Disziplin verschwindet.“
  • „Ich habe null Hungergefühl. Abends merke ich, dass ich viel zu wenig gegessen habe.“
  • „Ich hatte mein Ziel erreicht. Dann kam alles brutal zurück.“

Solche Sätze fallen immer wieder. Die Antwort darauf lautet meistens „mehr Eiweiß“, „sei lieb zu dir“ oder „frag deinen Arzt“. Damit kommt niemand weiter. Genau da fange ich an.

Hinter dem Gewicht stecken meistens drei Dinge. Die Spritze erreicht eines davon.

Wer zunimmt, isst selten aus Unwissenheit. Fast immer kommen drei Sachen zusammen — und ein Medikament kann nur bei einer davon ansetzen.

Eine von drei Ursachen ist abgedeckt.

  • Ursache 1 · deckt die Spritze ab

    Appetit und Sättigung

    Zu große Portionen, zu wenig Sättigung, ständiges Gedankenkreisen ums Essen. Hier setzt das Medikament an, und hier wirkt es zuverlässig.

  • Ursache 2 · bleibt offen

    Essen, das nichts mit Hunger zu tun hat

    Der Griff zum Essen, wenn der Tag schwer war. Abends vor dem Fernseher, aus Gewohnheit, bei Frust. Das verschwindet nicht dadurch, dass der Hunger weg ist — es wartet.

  • Ursache 3 · bleibt offen

    Ein Alltag, in dem es nicht vorgesehen ist

    Keine Zeit, nichts im Haus, abends zu müde zum Kochen. Solange die Woche so bleibt, wie sie ist, entscheidet sie am Ende wieder mit.

Eins von drei ist ein guter Anfang. Aber solange die anderen beiden unverändert bleiben, hängt dein Ergebnis an der Dosis — und die bleibt nicht für immer gleich.

„Die Spritze kauft dir Zeit. Was du in dieser Zeit änderst, entscheidet, was danach bleibt.“

Zwei Phasen, zwei ganz verschiedene Baustellen

🍽️

Während der Spritze

  • Genug Eiweiß, auch wenn nur wenig reingeht
  • Die ruhigen Tage 1–3 nutzen, die schwierigen Tage 4–7 planen
  • Muskeln halten, nicht nur Gewicht verlieren
  • Essen, das bei kleinem Appetit trotzdem schmeckt

🌱

Der Erhalt danach

  • Was trägt, wenn die Dosis sinkt oder wegfällt
  • Portionsgefühl aufbauen, solange es noch leicht ist
  • Der Umgang mit der Angst vor dem Zunehmen
  • Ein Alltag, der ohne Medikament funktioniert
66%

Im ersten Jahr nach dem Absetzen kommen rund zwei Drittel des verlorenen Gewichts zurück. Nicht bei allen — aber bei vielen. Und selten, weil sich jemand keine Mühe gegeben hätte.

Quelle: aponet.de

Zur ersten Phase findest du überall Meinungen. Zur zweiten kaum etwas — dabei ist sie die, die am Ende zählt.

Woran wir konkret arbeiten

  • 1

    Eiweiß, das auch wirklich reingeht

    Für den Muskelerhalt gibt es eine ziemlich klare Zahl: 1,2 bis 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht am Tag. Das klingt nach viel, wenn ohnehin kaum etwas runtergeht — deshalb ist die Verteilung wichtiger als die Mahlzeit: lieber viermal 25 Gramm als zweimal 50. Und Skyr, Quark und Harzer sind nur die naheliegendste Antwort. Wenn drei Löffel Quark schon zu viel sind, gibt es mehr Wege, als üblicherweise genannt werden: Linsen, Tofu, Sojajoghurt, Nussmus, Hülsenfrüchte in Formen, die auch bei wenig Appetit gehen.

  • 2

    Die Tage, an denen es kippt

    Bei vielen läuft es die ersten Tage nach der Injektion fast von selbst, und ab Tag vier kommt der Süßhunger zurück. „Durchhalten“ ist dafür kein Plan. Wir schauen uns an, was in diesen Tagen tatsächlich passiert — und bauen etwas, das trägt, wenn die Disziplin gerade nicht da ist.

  • 3

    Muskeln halten

    Abnehmen heißt nicht automatisch Fett verlieren. Wie du isst, entscheidet mit darüber, was dein Körper abbaut — das ist der Unterschied zwischen leichter werden und schwächer werden. Ehrlich dazu: Essen allein reicht hier nicht. Zwei kurze Krafteinheiten pro Woche tun mehr für den Muskelerhalt als jede Ernährungsumstellung, und wir schauen gemeinsam, wie die realistisch in deine Woche passen.

  • 4

    Der Kopf, nicht nur der Teller

    Essen aus Stress, Frust oder Gewohnheit verschwindet nicht dadurch, dass der Hunger weg ist. Es wartet. Ich arbeite mit beidem — Ernährung und dem, was dahinter läuft.

Wo meine Arbeit aufhört

Ich sage das lieber zu früh als zu spät: Ich bin kein Arzt, und ich tue auch nicht so.

Das gehört zu deiner Ärztin — nicht zu mir

  • Dosis, Erhöhung, Wechsel des Präparats
  • Nebenwirkungen und was man dagegen tut
  • Ob und wann du absetzt
  • Blutwerte, Diagnosen, Medikamente

Das ist mein Feld

  • Was auf den Teller kommt und in welcher Reihenfolge
  • Eiweiß und Nährstoffe bei kleinen Portionen
  • Essverhalten, Stress-Essen, Gewohnheiten
  • Der Alltag, der auch nach der Spritze noch steht

Beides zusammen ergibt ein Bild. Getrennt bleibt es Stückwerk — und die Ernährungsseite ist die, die dir gerade wahrscheinlich niemand abdeckt.

Wenn dich das anspricht, reden wir zwanzig Minuten darüber — kostenlos und ohne dass du dich zu etwas verpflichtest.

Wer das hier macht

Mit Anfang 30 hatte ich ein Blutbild auf dem Tisch, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Cholesterinwerte, bei denen mein Arzt nachfragte, ob ich etwas ändern will. Ich habe meine Ernährung umgestellt — erst auf eigene Faust und mit reichlich Umwegen.

Aus dem, was dabei tatsächlich geholfen hat, ist über die Jahre eine Ausbildung geworden: erst die Zertifizierung als Ernährungsberater für vegetarische und vegane Kostformen, dann für Sportler, dann die Weiterbildung zum Mental Health Coach. Heute begleite ich Menschen 1:1 dabei, dieselbe Strecke mit weniger Umwegen zu gehen.

  • SGD-zertifiziert
  • Ernährung & Mindset
  • Ernährung, nicht Medizin

Wie eine Begleitung abläuft

  • 1

    Ein Gespräch von zwanzig Minuten

    Du erzählst, wo du stehst. Ich sage dir ehrlich, ob und wie ich helfen kann. Wenn nicht, sage ich das auch. Kostenlos, online, und danach entscheidest du in Ruhe.

  • 2

    Wir suchen die eine Baustelle

    Nicht alles auf einmal. In den ersten Sitzungen finden wir heraus, woran es bei dir tatsächlich hängt — meistens ist das etwas anderes als vermutet.

  • 3

    Es wird alltagstauglich gemacht

    Wir bauen so lange um, bis es in deine Woche passt und ohne mich weiterläuft. Das ist das Ziel: dass du mich nicht brauchst.

1:1 · online per Video · 60 Minuten je Termin

Was eine Begleitung kostet, steht offen auf der Angebotsseite — keine Preise auf Anfrage, keine versteckten Kosten.

Passt das zu dir?

Ja, wenn du…

  • mit einer Abnehmspritze unterwegs bist oder kurz davor stehst
  • merkst, dass abnehmen allein noch keine Ernährung ist
  • wissen willst, wie es weitergeht, wenn die Spritze weniger wird
  • offen dafür bist, dass auch Pflanzliches auf dem Teller landet
  • dir jemanden an der Seite wünschst statt noch einer Liste

Nein, wenn du…

  • medizinischen Rat zur Spritze suchst (dafür ist deine Ärztin da)
  • einen fertigen Plan willst, den du nur abarbeitest
  • erwartest, dass sich am Verhalten nichts ändern muss
  • ein Gruppenprogramm suchst — ich arbeite ausschließlich 1:1

Häufige Fragen

Ersetzt das die Betreuung durch meine Ärztin?

Nein, und das soll es auch nicht. Deine Ärztin kümmert sich um das Medikament. Ich kümmere mich um alles, was auf dem Teller landet und um das Verhalten drumherum. Die beiden Bereiche kommen sich nicht in die Quere.

Ja. Für die Ernährung macht die Darreichungsform keinen Unterschied — ob Wegovy, Ozempic, Mounjaro oder ein orales Präparat: Gedämpft wird der Appetit, und die beiden anderen Ursachen bleiben so oder so bestehen. Welches Mittel und welche Form für dich infrage kommt, besprichst du mit deiner Ärztin. An meiner Arbeit ändert das nichts.

Nein. Ich arbeite pflanzenbasiert, weil ich damit die besten Ergebnisse sehe — aber du entscheidest, was auf deinem Teller liegt. Meistens geht es erst mal darum, dass überhaupt genug Eiweiß reinkommt. Woher es kommt, klären wir danach.

Über Dichte statt Menge. Es gibt Lebensmittel, die auf wenig Volumen viel liefern, und es gibt Reihenfolgen, die helfen. Das ist eines der Dinge, die wir sehr früh angehen — meistens schon in der ersten Woche.

Genau darum geht es im zweiten Teil der Begleitung. Ob und wann du absetzt, entscheidest du mit deiner Ärztin. Was du bis dahin an Alltag aufgebaut hast, entscheidet, wie der Übergang läuft.

Das höre ich oft. Meistens lag es nicht am Wissen — das war da — sondern daran, dass ein Plan ausgehändigt wurde und danach niemand mehr da war. Ich arbeite andersherum: wenig Vorgaben, dafür durchgehend jemand, der mitdenkt.

Der erste Schritt ist ein kostenloses Gespräch von zwanzig Minuten, für das du nichts vorbereiten musst. Was eine Begleitung danach kostet, findest du vollständig auf der Angebotsseite — offen aufgeschrieben, damit du es dir vorher ansehen kannst.

Ein Gespräch reicht für den Anfang

Du musst nichts vorbereiten und nichts vorweisen. Zwanzig Minuten, in denen du erzählst, wo du gerade stehst — und danach weißt du, ob das hier für dich passt.

  • Kostenlos, ohne Haken
  • Kein Verkaufsgespräch
  • Du entscheidest danach in Ruhe
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